Doppelbelegung
Der Raumkalender und der Personenkalender wurden abends abgeglichen. Nicht immer.
Beispiele · Physiotherapie · Beispielbetrieb
Eine Woche statt drei Kalender. Serien hängen an der Verordnung. Ein Ausfall wird eine Liste, die jemand bewusst neu vergibt.
Nachgezeichnetes Beispiel. Namen und Ansichten sind erfunden, der Ablauf ist so gebaut, wie er in einem Betrieb dieser Art klemmt.
Räume, Personen und Rezepte lebten getrennt. Dass zwei Menschen denselben Raum hatten, sah man erst, wenn beide im Flur standen.
Anmeldung, vier Therapeutinnen, drei Räume
Der Raumkalender und der Personenkalender wurden abends abgeglichen. Nicht immer.
Sechs Folgetermine aus einer Verordnung: sechsmal tippen, sechsmal prüfen.
Jemand ist krank. Die Rezeption sucht die betroffenen Namen aus dem Papier.
Schritt 1
Wer die Anmeldung öffnet, sieht Raum und Person zusammen. Ein Konflikt ist eine Markierung, kein Überraschungsmoment an der Tür.
Schritt 2
Anzahl und Abstand kommen von der Verordnung. Die Termine werden vorgeschlagen. Bestätigen muss die Anmeldung, damit niemand automatisch in einen belegten Raum fällt.
Schritt 3
Die betroffenen Termine stehen auf einer Liste. Neu vergeben wird bewusst. Nichts verschwindet nur, weil jemand krank ist.
Danach. Vergibt aus einer Woche und einer Ausfallliste.
Vorher. Hielt drei Kalender gegeneinander.
Danach. Sieht den eigenen Tag und den Raum.
Vorher. Erfuhr Konflikte im Flur.
Danach. Behält die Daten im Haus. Die Ansicht ist intern.
Vorher. Daten lagen in Zetteln, die jeder mitnehmen konnte.
Ein vermiedener Doppeltermin ist kein Marketingerfolg. Er ist eine Stunde, die nicht zweimal verkauft und einmal verschenkt wird. Dazu kommt die Serie, die nicht sechsmal getippt wird.
Im Erstgespräch sagen wir, welcher Baustein zuerst kommt und was noch warten kann.
Kontakt