Beispiele · Kosmetikstudio · Beispielbetrieb

Vom Zettel an der Theke zur Buchung mit Erinnerung

Neue Kundinnen buchen ohne Anruf. Das Team sieht eine Woche. Fällt jemand aus, geht ein Link zum neuen Termin, nicht eine Kette von Nachrichten.

  • Buchen ohne Konto: Behandlung, Person oder „egal wer“, dann eine freie Zeit.
  • Dieselbe Person kann nicht zweimal im selben Fenster liegen.
  • Erinnerung am Vortag. Eine Absage gibt die Zeit wieder frei.
  • Stammkundinnen an der Theke bleiben möglich. Online ist vor allem für neue Termine da.

Nachgezeichnetes Beispiel. Namen und Ansichten sind erfunden, der Ablauf ist so gebaut, wie er in einem Betrieb dieser Art klemmt.

Was passierte, während alle behandelten

Das Telefon klingelte im Behandlungsraum. Wer abhob, schrieb auf einen Zettel. Einen gemeinsamen Blick auf die Woche gab es nicht.

Studio mit drei Behandlerinnen, Theke und feste Stammkundschaft

Niemand hebt ab

Drei Behandlungen gleichzeitig. Der Anruf geht verloren, die Kundin bucht woanders.

Zettel an der Theke

Der nächste Termin entsteht im Vorbeigehen und steht nur auf Papier.

Ausfall wird eine Kettenreaktion

Jemand ist krank. Jede Kundin wird einzeln angeschrieben, die Lücken bleiben halb leer.

  1. 9 UhrErste Behandlung. Das Telefon liegt im Nebenraum.
  2. 11 UhrJemand ruft zurück und erfährt, dass die Zeit schon weg ist.
  3. ThekeStammkundin will denselben Wochentag. Es wird auf den Zettel geschrieben.
  4. AbendNiemand weiß, wie voll der Donnerstag wirklich ist.

Wie es danach läuft

Schritt 1

Buchen, ohne anzurufen

Erst die Person, dann die Behandlung, dann Zeiten, in denen diese Person diese Behandlung auch anbietet. Angezeigt werden wenige Zeiten, nicht ein ganzer Monat auf einmal.

Schritt 2

Eine Woche für alle

Wer gerade nicht behandelt, sieht die Termine der anderen und kann einen Anruf an der Theke für eine Kollegin eintragen. Doppelt geht nicht.

Schritt 3

Erinnern und neu legen

Am Vortag eine kurze Nachricht. Bei Krankheit ein Link, die Behandlung ist schon ausgewählt. Die Kundin sucht sich eine neue Zeit, das Studio tippt sie nicht zehnmal ab.

Was sich für wen ändert

Kundin

Danach. Bucht abends ohne anzurufen und bekommt eine Erinnerung.

Vorher. Rief an und erreichte oft niemanden.

Behandlerin

Danach. Sieht den eigenen Tag und kann für eine Kollegin eintragen.

Vorher. Arbeitete vom Zettel, die Woche der anderen war unbekannt.

Inhaberin

Danach. Sieht, wie voll die Woche ist, ohne den Kalender abzufotografieren.

Vorher. Hatte den Überblick nur, wenn sie selbst an der Theke stand.

Jede verpasste Buchung während einer Behandlung ist ein Termin, der woanders landet. Die Seite nimmt den Anruf nicht weg. Sie nimmt ihn denen ab, die gerade nicht abheben können.

Dafür ist es gebaut

  • Mehrere Behandlerinnen und ein Telefon, das während der Behandlung klingelt.
  • Termine auf Papier oder in getrennten Kalendern.
  • Neue Kundinnen sollen online buchen, Stammkundinnen dürfen an der Theke bleiben.

Dafür nicht

  • Sie arbeiten allein und ein Buch reicht.
  • Sie wollen eine neue Kasse. Die kann bleiben.
  • Eine fertige Studiobuchung bildet Ihren Ablauf schon vollständig ab.

Passt das zu Ihrem Ablauf?

Im Erstgespräch sagen wir, welcher Baustein zuerst kommt und was noch warten kann.

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